Wien Heute: Gemeinde Wien “legt sich mit Mafia ins Bett”

MQMFritz Aichinger: “Die Argumente der Wirtschaftsagentur Wien gehen eindeutig ins Leere, da viele Fragen im Bericht der Wirtschaftsprüfungskanzlei “Consultatio”, die SP-Mann Hannes Androsch gehört, ausgespart wurden. Warum kam es überhaupt zu der Entscheidung, die VBM Beteiligungsmanagement GmbH als Mehrheitspartner beim Projekt “Media Quarter Marx” auszuwählen? Welche Motive steckten hinter der Partnerschaft zwischen der Stadt Wien und den privaten Partnern? Und wurde im Vorfeld der mutmaliche Hintergrund dieser privaten Partner seriös durchleuchtet?”

“Es bleibt zu hoffen, dass der Rechnungshof hier Licht ins Dunkel bringen wird und zur vollständigen Aufklärung beiträgt. Es kann nicht sein, dass sich die Stadt Wien derartiger undurchsichtiger Konstruktionen, die mutmaßlich kriminellen Hintergrund haben, bedient”, so Aichinger abschließend.

Gemeinde Wien in Geldwäsche verwickelt

Alle Bedenken, die von den Wiener Freiheitlichen seit einem Jahr zu den Machenschaften in St. Marx geäuert werden und auch in einer Anzeige zusammengefasst der Staatsanwaltschaft übergeben wurden, scheinen traurige Wahrheit zu sein, so auch Johann Gudenus von der FPÖ.

Anlässlich der Hausdurchsuchung bei einer der inkriminierten Personen rund um die illustre Gesellschaft des kasachischen Ex-Botschafters Aliyev, heute Shoraz, bestätigte das Oberlandesgericht die Verdachtsmomente, dass der Ex-Botschafter einer Mafia-Organisation angehörte, sowie den Verdacht, dass seine Investitionen in die VBM Beteiligungsmanagement GmbH als Geldwäsche zu werten sind. Die VBM wiederum ist der Partner der städtischen Technologieagentur – eine ehrenwerte Gesellschaft.

“Die FPÖ Wien hat vor mehr als einem halben Jahr genau diesen Sachverhalt angezeigt und hat sich nicht von einem dubiosen Gutachten aus dem Hause der SP Wien (Consultatio von Androsch) beeindrucken lassen”, so Wiens FP-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus in einer ersten Reaktion auf die Bestätigung der Verdachtsmomente durch das Oberlandesgericht Wien.

Wiener SPÖ und ihre Mafiafreunde

“Ich möchte festhalten: Wenn wir es für notwendig erachten, einen Sachverhalt zur Anzeige zu bringen, so ist das niemals politisches Kalkül, sondern es handelt sich um berechtigte Sorge um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Dass das Oberlandesgericht Wien den Sachverhalt genauso sieht, das besättigt die Wiener Freiheitlichen in ihrem Kurs als Kämpfer für die Wienerinnen und Wiener. Ich werde dafür sorgen, dass die Wiener SPÖ und ihre Mafiafreunde spätestens nach der nächsten Wahl in Wien nichts mehr zu sagen haben”, so Gudenus abschließend.

Link: Wien-heute.at

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